Lebensmittelqualität · INS 342(ii)
Diammoniumphosphat in Lebensmittelqualität (DAP)
Diammoniumphosphat in Lebensmittelqualität ist ein wasserlösliches Phosphatsalz. In zugelassenen Verfahren kann es als Nährstoff für Hefen, Säureregulator und Bestandteil von Backtriebmittelsystemen eingesetzt werden.
- Produkt
- Diammoniumphosphat in Lebensmittelqualität (DAP)
- CAS
- CAS 7783-28-0
- Identifikation
- INS 342(ii)
- Formel / Referenz
- (NH₄)₂HPO₄
Nennen Sie Anwendung, Spezifikation, kritische Grenzwerte, Menge, Verpackung und Bestimmungsort.

Technische Kurzantwort
Produktidentität und Spezifikation
Diammoniumphosphat in Lebensmittelqualität ist ein wasserlösliches Phosphatsalz. In zugelassenen Verfahren kann es als Nährstoff für Hefen, Säureregulator und Bestandteil von Backtriebmittelsystemen eingesetzt werden.
Für einen industriellen Einkauf reicht der Handelsname nicht aus. Fordern Sie die aktuelle Herstellerspezifikation, Prüfmethoden, ein Muster-COA und das Analysezertifikat der Charge an. Die Konformität ist für die konkrete Anwendung, den vereinbarten Standard und den Absatzmarkt des Lebensmittels zu bewerten.
Funktion im Lebensmittel
Wesentliche Funktionen
Säureregulierung und Pufferwirkung
Bestandteil geeigneter Backtriebmittelsysteme
Phosphatquelle in kompatiblen Trockenmischungen
Anwendungsprüfung
Zu prüfende Anwendungen
Lebensmittel- und Getränkefermentation
Backwaren und Backmischungen
Hefeproduktion
Trockene Formulierungen mit löslicher Phosphatquelle
Die Anwendungen sind Orientierungshilfen, keine allgemeine Zulassung oder Dosierungsempfehlung. Technische Eignung, Höchstmenge und Kennzeichnung im Endprodukt sind zu prüfen.
Leitfaden zur Qualifizierung
Auswahlkriterien für den B2B-Einkauf
DAP-, P₂O₅- und Stickstoffgehalt mit vereinbarter Berechnungsbasis
pH-Wert, Feuchte und wasserunlösliche Bestandteile
Grenzwerte für Fluorid, Arsen, Blei und weitere Verunreinigungen
Korngröße, Löseverhalten und Rezepturverträglichkeit
DAP in Lebensmittelqualität darf nicht mit Düngemittelqualität verwechselt werden. Entscheidend sind die Spezifikation des konkreten Herstellers, Rückverfolgbarkeit, Qualitätssystem und Chargendokumente.
Dokumentation und Lieferung
Dokumentation, Verpackung und Logistik
Für die Lieferantenfreigabe sollten eine unterzeichnete Spezifikation, TDS, Sicherheitsdatenblatt, Muster-COA, regulatorische Erklärungen und gültige Zertifikate angefordert werden. Bestätigen Sie Nettogewicht, Verpackungs- und Inlinermaterial, Palettierung, Kennzeichnung, Haltbarkeit, Lagerung, Bestimmungsort und Incoterm.
Unabhängige Fachquelle
Unabhängige technische Referenz
Nutzen Sie die angegebene offizielle technische Referenz zur Prüfung von Identität und regulatorischem Kontext. Maßgeblich bleiben die vertragliche Spezifikation und das geltende Recht des Zielmarktes.
Fragen aus dem Einkauf
Häufig gestellte Fragen
Welche Angaben werden für ein Angebot benötigt?
Nennen Sie Anwendung, Standard, kritische Grenzwerte, Jahres- und Liefermenge, Verpackung, Bestimmungsort, Incoterm, Zertifikate und Bedarfstermin. So lassen sich technisch vergleichbare Angebote erstellen.
Wie wird Lebensmittelqualität bestätigt?
Prüfen Sie die Spezifikation des konkreten Herstellers, die Dokumente des Qualitätssystems, anwendbare Erklärungen und das Chargen-COA. Der Produktname allein belegt keine Lebensmittelqualität.
Ist das Produkt in jedem Lebensmittel und jedem Land einsetzbar?
Nein. Lebensmittelkategorie, Funktion, Höchstmenge und Kennzeichnung sind nach dem geltenden Recht des Zielmarktes zu prüfen.
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